Projektchor Weihnachtsoratorium
Bilder vom Projektchor
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Presse zum Projektchor
Weihnachtsoratorium des Projektchores St. Johann war ein voller Erfolg – Zuhörer dankten mit stehenden Ovationen
St. Johann – Ein gut aufgelegtes Orchester, ein Chor mit viel Gefühl, hervorragende Solisten, ein einfühlsames Dirigat und eine gut gefüllte Kirche waren das stimmige Rezept für einen sehr harmonischen und gefühlvollen Nachmittag in St. Johann. Alles zusammen ergab ein Weihnachtsoratorium, welches sowohl den Zuhörern als auch den Ausführenden viel Vergnügen bereitete.
Der Vorsitzende des Johannes Chores, der die Kernzelle des Projektchores bildete, Klaus-Peter Wyrwoll, begrüßte herzlich die Gäste und Akteure und hob die Freude am gemeinsamen Erarbeiten des wunderschönen Werkes von Heinrich Fidelis Müller, nämlich besagtes Weihnachtsoratorium, hervor. Dabei wies er auch auf das 25-jährige Bestehen des Johannes Chores hin, das zeitgleich gefeiert werden kann. Er brachte die Hoffnung zum Ausdruck, dass der eine oder andere Sänger des Projektchores sich zu einer stetigen Mitarbeit im Johannes-Chor entschließen könne.
Für den verhinderten Hausherrn, Herrn Pastor Mattias Veit, begrüßte Diakon Thomas Thomicsny die Zuhörer und danke den Protagonisten des Abends für die schöne Idee.
Heinrich Fidelis Müller wurde 1837 in Fulda geboren. Nach dem theologischen Studium am Priesterseminar in Fulda empfing Müller 1859 die Weihe zum Priester. Sein Antrieb war es, die einfachen, kräftigen und herzinnigen Kirchen- und geistlichen Lieder verständlich zum Vortrag zu bringen. Aus diesen und ähnlichen Gedanken erwuchs der Plan, vor allem ein kleines Weihnachtsspiel zu komponieren. Der Eindruck, den diese Art Musik mit den lebenden Bildern der heiligen Handlung auf das Publikum machte, ist immer noch ein ganz unerwarteter. Alle erschienen tief ergriffen und in eine fromme Meditation versenkt.
Heinrich Fidelis Müllers Werke erfahren heute, schon durch ihre praktische Aufführbarkeit und ihre bildliche Sprache herausgefordert, eine neue Renaissance.
Dieser Wiederbelebung hatte sich auch der Projektchor St. Johann verschrieben, der zusammen mit dem Stadtorchester Mayen, welches zu Recht für seine einfühlsame Begleitung weit über die Region hinaus bekannt ist, eine schöne Einheit bildete. Mit einem Reigen von der Bitte um die Wiederkehr des Herrn über die Verkündigung und Empfängnis der Gottesmutter bis hin zu dem Kommen der heiligen drei Könige wurden bekannte Advents- und Weihnachtslieder, oft zusammen mit den Zuhörern, vorgetragen. Dazwischen waren wie Weihnachtssterne die Soli der beiden Solisten Sigrid Ritter, Sopran, und Johannes Ellerich, Tenor, eingestreut und komplettierten das Gesamtwerk.
Stehende Ovationen, der Ruf nach Zugaben und eine herzliche Zuwendung der Gäste an die Akteure war der Dank für die vollständig gelungene Darbietung. Dieser Dank schlug sich dann auch in großherzigen Spenden beim Verlassen des Gotteshauses nieder.
Auch Kirchenmusiker und Chorleiter Alfons Peters aus Bell, der die Gesamtleitung hatte, war sichtlich gerührt und bedankte sich bei allen, die zum Gelingen dieses von ihm initiierten musikalischen Hochgenusses beigetragen haben. Sein Dank galt dabei auch dem etatmäßigen Leiter des städtischen Orchesters, Herrn Michael Fuxius, der die Musiker auf den Punkt vorbereit hatte und die Solisten begleitete.
Ein kleiner Empfang rundete den Nachmittag ab, der bei den Gästen aber ebenso bei den Mitwirkenden am Weihnachtsoratorium noch lange in Erinnerung bleiben wird. Die nächsten 25 Jahre können für den Johanneschor kommen, er ist gut gerüstet.






